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Der Gotteslästerungsparagraph hat nichts mit Religion zu tun

Islamgerechte Erkenntnisse von Human Rights Watch
Liberal Pakistani governor is shot dead by his own guard for fighting against death penalty for those who insult Islam

Read more: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1343992/Pakistani-politician-Salman-Tasee-shot-dead-stance-blasphemy-laws.html#ixzz1B7i3yuro

 

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Der Gouverneur von Panjab verteidigt eine Christin und wird deshalb erschossen

 

Als Gouverneur der Provinz Panjab – Heimat von zwei Dritteln der Bevölkerung Pakistans – hatte er mehrmals Gelegenheit gehabt, gerichtliche Todesurteile an seinen Chef, den Staatspräsidenten, weiterzuleiten. Immerhin hatte er eine Vorahnung, als er beschloss, Asiya Bibi im Gefängnis zu besuchen. Und als er an der anschliessenden Pressekonferenz erklärte, das Todesurteil gegen sie sei ein schweres Unrecht, war für seine Freunde das Urteil gesprochen. In einer Twitter-Meldung sagte er ihnen später, er habe gar nicht anders handeln können. Denn wenn nicht einmal er den Mut aufbringe, dieses ‚Schwarze Gesetz‘ zu bekämpfen, wie könne er es dann von Gleichgesinnten erwarten? 

Das Blasphemie-Gesetz lautet auf Todesstrafe für eine Person, die gegen den Propheten lästert. Es genügt eine (muslimische) Klägerin, und einige Zeugen gleichen Glaubens, um das Gericht zu diesem Urteil zu zwingen. Und da Nicht-Muslime schon durch ihren Unglauben so etwas wie eine Gotteslästerung darstellen, ist das Gesetz ein bequemes Mittel geworden, sich missliebiger Christen zu entledigen. Die meisten Todesurteile betreffen Christen und jedes Mal hatten deren Verteidiger Futterneid oder Nachbarnstreit als eigentlichen Klagegrund ausgemacht. Zwar wurde bis jetzt noch nie ein Urteil vollstreckt. Aber dreissig Angeklagte sind – wegen der Nicht-Vollstreckung? – von unbekannter Hand in der Haft ermordet worden.

 

"Tod durch den Strang 

Auch Asiya Bibi wurde ein Streit mit Nachbarinnen zum Verhängnis. Er war darüber ausgebrochen, wer zu viel Wasser vom Dorfbrunnen bezog. Eine Woche später gingen einige Frauen zur Polizei und klagten, Asiya habe dabei Verwünschungen gegen den Propheten ausgesprochen. Die 45-jährige Mutter von fünf Kindern wurde verhaftet und verurteilt. Der Schuldspruch des lokalen Gerichts wurde in allen Instanzen bis zum Obersten Gericht bestätigt: Tod durch den Strang. Sherry Rehman, eine Abgeordnete der regierenden Volkspartei (und eine Freundin der vor drei Jahren ermordeten Benazir Bhutto) brachte darauf einen Revisionsentwurf im Parlament ein, um dieser schändlichen Rechtsfindung und -sprechung endlich ein Ende zu setzen. Salman Taseer stellte sich offen hinter sie – er sprach sein eigenes Todesurteil. 

Dessen Vollstreckung folgte keine drei Wochen später, am 4.Januar in Islamabad. Mumtaz Qadri, einer der ihm zugeteilten Leibwächter, schoss auf Taseer, als sich dieser von einem Restaurant in der Hauptstadt zu seinem Auto begab. Qadri leerte ein Magazin seiner Schnellfeuerwaffe, wechselte ein neues ein und schoss noch einige Male auf die zusammengebrochene Gestalt vor ihm. Dann warf er die Waffe weg, erhob seine Hände und ergab sich. „Das Urteil für Gotteslästerung ist der Tod. Ich habe es vollstreckt. Es war der Wille Allahs“. Und er grinste breit in die Kameras  > Quelle: http://www.journal21.ch/chronik-eines-angek%C3%BCndigten-todes 

 

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Im deutschen Dhimmi-Spiegel wird aus der Ermordung Taseers eine Schiesserei, bei der er getötet wurde, - gerade so, als sei er an der Schiesserei beteiligt gewesen oder versehentlich hineingeraten. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,737678,00.html

 

Zum Gotteslästerungsurteil in Pakistan erklärte Human Rights Watch, das Blasphemiegesetz habe nichts mit Religion zu tun. No comment.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,728521,00.html

 

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