Wehe wenn sie losgelassen
20.1.2010
Aus dem BaZ-Interview mit Hamadi Jabali, Generalsekretär der verbotenen Islamistenpartei: .
Tunesien ist ein laizistischer Staat. Sind Sie für die Einführung von Elementen der Scharia, des islamischen Gesetzes, in eine neue Verfassung, die Sie fordern?
Ihr Europäer denkt bei Scharia immer gleich an Hände, die man Eierdieben abhackt. Aber wenn man Hände abhacken müsste, dann Ganoven wie Ben Ali, die das Land ausgeplündert haben, die eine Diktatur errichtet haben. Im Ernst: Welches Gesetz in Tunesien angewandt wird, haben nicht wir zu entscheiden, sondern das Volk. Wir sind für demokratische Wahlen, für eine demokratisch legitimierte Mach.
Dieser Ansicht sind auch die linken Islamfreunde in Europa, die nicht wünschen, dass man bei Scharia an Scharia denkt, sondern abgehackte Hände und Füsse und Köpfe für eine „islamophobe“ Erfindung hält.
In Tunesien sind die Frauen rechtlich den Männern quasi gleichgestellt. In Algerien und Marokko, wo die Islamisten politischen Einfluss ausüben, haben die Frauen weniger Rechte.
Gott hat den Frauen einen Platz zugewiesen. Es ist ein privilegierter Platz. Wenn in einer Familie beide, der Mann und die Frau, arbeiten, muss der Mann für die Familie sorgen. Die Frau kann mit ihrem Geld machen, was sie will.
Das könnte auch den dumpfen Dampfköpfen der "IG Antifeministen" entquollen sein.
Im Islam darf der Mann vier Frauen haben. Sie sind für Gleichberechtigung: Darf die Frau vier Männer haben?
Ich selbst habe nur eine Frau. Und das soll die Regel sein. Weitere Frauen darf ein Mann nur haben, wenn die erste Frau einverstanden ist und alle Frauen vom Mann gleichbehandelt werden. Das ist doch fast unmöglich. Zudem ist noch kein Mann je schwanger geworden. Bei der Frau weiss man bestimmt, dass sie die Mutter ihres Kindes ist, beim Mann nicht.
Was die Regel für Frauen sein soll, bestimmt der islamische Herrenmensch, der im Harem alle „gleich“ behandelt. Wie im Bordell, wo die Ware für den Kunden auch gleichwertig ist. Auch im Stoffkäfig der Burka sind alle Frauen gleich. Und da kein Mann schwanger wird, hat er das Recht auf Haremshaltung mit Kontrollgewalt über seinen weiblichem Privatbesitz. Dieser Mann bliebe vielleicht besser eingesperrt, als das Recht zur Fraueneinsperrung wieder einzuführen mit seiner Harems-und Horden-Ideologie. Die Harems“regel“ gibt es nur, wo das Männerhordenrecht herrscht. Die islamischen Harems wurden von Beginn der mohammedanischen Eroberungsaktivitäten an mit der weiblichen Kriegsbeute als Sexual- sklavinnen ausgestattet. Das ist der Status er Frau nach Koran und Scharia. Demokratie auf islamisch?