BDK: GENITALVERSTÜMMELUNG IN DEUTSCHLAND
Kieler Nachrichten - 21.12.2010 - 15:07 Uhr
Berlin (ots) - Bund Deutscher Kriminalbeamter und TaskForce
gemeinsam für konsequenten Schutz von Mädchen
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V. setzen sich ab jetzt gemeinsam für den Schutz der bis zu 50.000 Mädchen ein, die in Deutschland von Genitalverstümmelung (FGM) bedroht sind.
Minderjährige Mädchen sicher vor dieser schweren Gewalt zu
schützen, ist eine besondere Aufgabe des Kinderschutzes, für den sich der Bund Deutscher Kriminalbeamter seit vielen Jahren stark macht.
Erfolgreiche Prävention erfordert auch eine konsequente
Strafverfolgung, die Tätern rechtsstaatliche Grenzen aufzeigt.
Bislang sind den Strafverfolgungsbehörden allerdings die Hände gebunden, denn die Taten kommen in aller Regel nicht ans Licht:
Es gibt weder eine Untersuchungspflicht noch eine ärztliche
Meldepflicht. Selbst wenn zum Beispiel ein Kinderarzt zufällig eine Genitalverstümmelung feststellt, darf er diese Misshandlung nicht den Behörden melden.
Daher sind die gefährdeten Mädchen auf die Umsicht der gesamten Gesellschaft angewiesen. Menschen, die von einer geplanten oder bereits verübten Tat erfahren haben, wissen jedoch häufig nicht, an wen sie sich wenden können.
"Ein leicht zugängliches Beratungs- und Hilfsangebot ist
unerlässlich, deshalb haben wir auch auf unserer BDK-Website
www.bdk.de den Zugang zum FGM Notruf verlinkt", so Klaus Jansen, der
Vorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter.
Das Kinderschutzprojekt "SOS FGM" bündelt Notruf, Beratung und Opferhilfe:
Bürger/innen können anonym die Notrufnummer 01803-767 346 (01803-SOS FGM) anrufen,
- wenn sie konkrete Informationen über die Gefährdung eines
Mädchens haben.
- Bereits verübte Taten können ebenfalls anonym gemeldet werden,
um Hilfsmaßnahmen für das betroffene Mädchen und Schutz für jüngere Geschwister sicherzustellen.
- Jugendämter, pädagogische und medizinische Fachkräfte können sich in konkreten Fällen beraten lassen, um ein schutzorientiertes Vorgehen zu erleichtern.
- Betroffene Mädchen und Frauen erhalten Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe sowie Unterstützung bei der Durchsetzung ihres Anspruchs auf staatliche Opferentschädigung.
Nähere Informationen sind im Internet zugänglich auf
Originaltext: Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/72365
Pressemappe via RSS : http://www.polizeipresse.de/rss/dst_72365.rss2
Rückfragen bitte an:
Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Pressesprecher
Bernd Carstensen
Telefon: 0700 235 10 000
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Das Verbrechen, das auch in Europa tausendfach verübt wird, ist seit Jahren bekannt, wurde aber bis heute systematisch ignoriert. Fälle von Strafverfolgung sind uns bisher nicht bekannt. Dass im Kommentarbereich eines konservativ-islamkritischen Blogs zu lesen war - von einer dort vielbeweihräucherte userin -, die deutschen Ärzte sollten, wenn ihnen ein Fall von GM bekannt werde, nicht „ogottogott“ sagen (ein Schwachsinnseinfall, weil das eh niemand sagt und nicht das Problem ist, dass dem Verbrechen zuviel Aufmerksamkeit und den Opfern in Deutschland zuviel Anteilnahme entgegengebracht wird), zeigt, dass das Bewusstsein auch für dieses abscheuliche Verbrechen an Mädchen und Frauen aus dem frauenversklavenden Kulturkreis nicht weit entwickelt ist. Es betrifft ja (noch) nicht die einheimische Bevölkerung, die Opfer aus den moslemischen Familien erregen mittlerweile mehr Aufsehen wenn es sich um Ehrenmorde handelt. Dass der Kinderschutzbund endlich die Verbrechen aus besagtem Kulturkreis gegen Kinder zur Kenntnis nimmt, ist nur zu begrüssen. Auch wenn die Reaktion reichlich spät erfolgt. Sehr zu begrüssen ist die Initiative des BDK, dessen Vertretern bisher die Hände gebunden sind/waren durch die fehlende Anzeigepflicht/ärztliche Meldepflicht, wie es für ein Offizialdelikt nötig wäre. Das Interesse der Ärzteschaft an einer solchen Pflicht zur Anzeige hat sich bisher kaum bemerkbar gemacht. Die Hände gebunden werden auch allen, die den Skandal der Frauenbehandlung im Moslemmilieu öffentlich machen wollen, durch die linken Sympathisanten der Frauenversklaver aus den hochgeschätzten Kulturen.....